Hilfe aus Korea


Die Deutschen werden immer älter. Auf dem ersten Blick eigentlich eine frohe Botschaft, aber auch nicht ganz neu.

Da die Bundesregierungen in den letzten Jahrzehnten  Familienpolitik, die diesen Namen auch wirklich verdient, nicht betrieben haben, konnte sich jeder halbwegs Gescheite diese demographische Entwicklung an den Fingern abzählen.

Weiterhin bemerkte der Bundesverband privater Anbieter von Altenpflegeeinrichtungen eine weitere epochemachende Anmerkung, daß im Jahre 2030 jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt sei.

Und worin besteht die Dynamik dieser Aussage?  Wir wollen uns nur kurz vor Augen führen, daß sich derzeit rund 80 Millionen Menschen auf dem deutschen Staatsgebiet tummeln. Von diesen 80 Millionen sind rund 20 Millionen Menschen, die auf ausländische Wurzeln verweisen können, verbleiben also rund 60 Millionen Deutsche. Von diesen rund 60 Millionen Deutschen sind bereits heute rund 20 Millionen Rentner. Gehen wir überschlägig davon aus, daß die heutigen Rentner in ihrer Mehrheit Deutsche sind, so ist bereits heute jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt.

Was bleibt also im Kern von der dramatischen Meldung des Bundesverbandes übrig?

Heiße Luft oder die eigentliche Botschaft: „Wie kann ich die BRD weiterhin mit Ausländern überschwemmen und dies den fernsehgeschädigten Deutschen auch noch als eine  Wohltat verkaufen?“

Auch Lösungsvorschläge bietet der Bundesverband gleichzeitig an, wen wundert´s?

Die Hilfe für die senilen Deutschen bei der  Abwehr des Notstandes in der Altenpflege kommt diesmal nicht nur aus Europa.

Neben Pflegepersonal aus Serbien strömt nunmehr die Hilfe aus Korea und von den Philippinen, um den bedauernswerten Deutschen einen wunderbaren Lebensabend zu sichern.

Man sieht sie förmlich vor dem geistigen Auge, wie die freundlichen Menschen aus dem fernen Korea auf ihren gepackten Koffern sitzen, um  endlich dem langgehegtem Lebenswunsch – einen senilen Deutschen pflegen dürfen – seiner Erfüllung näher zu bringen.

In eine ähnliche Richtung steuerte vor Wochen ein brandenburgischer Minister, als er meinte, den Stein der Weisen gefunden zu haben und er die angeblich unbesetzten Arbeitsplätze in Brandenburg durch „Fachpersonal“ aus Polen und der Tschechei besetzen wollte.

Über Hilfeleistungen von Polen und Tschechen an Deutschen möchten wir uns an dieser Stelle jeglichen Kommentars enthalten, aber wer die Historie kennt, der weiß sicherlich, wie wir die Hilfe der überaus einnehmenden Menschen aus diesen beiden Ländern einschätzen.

Unseren Beitrag wollen wir abrundend damit abschließen, daß wir sagen, wie wir die Problematik aus der demographischen Entwicklung angehen würden.

Vorausschickend stellen wir fest, daß jede Volksgemeinschaft aufgefordert bleibt, ihre  Probleme selbst – und nicht durch das Ausland –  lösen sollte!


Für unsere Problemlösung brauchen wir weder Hilfe aus Serbien, Korea,  den Philippinen noch aus Polen oder der Tschechei.

Wir haben in der BRD ein Arbeitslosenheer von rund vier bis acht Millionen Menschen, eine genaue  Zahl können wir leider aus den staatlich-manipulierten Arbeitslosenstatistiken nicht entnehmen.

Es bleibt damit für jeden Normaldenkenden nicht nachvollziehbar, daß es nicht möglich sein sollte, aus diesem Millionen-Arbeitslosenheer ausreichend Personal für das gesamte Gesundheitswesen –  einschließlich der Altenpflege – zu finden.

Diese Berufsgruppen sind, neben Korrekturen wie in der Arbeitszeitenregelung, finanziell  dahingehend auszustatten, daß der Einzelne von seinem Salär sicher und gut leben kann.

Dies würde auch dadurch ermöglicht, wenn das enorme Gehaltsgefälle zwischen Leitungs- und arbeitendem Personal abgebaut würde.

Und sollte niemand ins strapazierte Horn blasen, es wäre „kein Geld da“.

In den letzten Monaten wurden wir doch Alle eines Besseren durch Merkel, Westerwelle & Co. belehrt, oder etwa nicht?

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Der Pressesprecher



Pressestelle NPD Kreisverband Havel-Nuthe
am 29. Juli 2010

In der Kategorie:Aktuelles



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